Okt 29 2008
Mobiles Internet wird kaum benötigt - meint E-Plus
Kaum zu glauben aber wahr, zwischen Österreich und Deutschland scheinen Welten zu liegen. In unserem alpinen Nachbarstaat sind ca. 28 Prozent der Breitbandanschlüsse UMTS & HSDPA Zugänge. Doch glaubt man dem E-Plus-Chef Thorsten Dirks, so wird dagegen in Deutschland der mobile Breitbandanschluss bei den Mobilfunknutzern kaum benötigt. Zumindest hat das der gute Mann in einem Interview mit der Welt verlauten lassen und ruft die Mobilfunkbetreiber - um Kosten zu sparen - zur Zusammenarbeit auf.
Der E-Plus Chef möchte mit den anderen Netzanbietern ein gemeinsames Netz zur Breitband-Internet Versorgung aufbauen. Er ist der Meinung, dass sich der Ausbau für einen einzelnen Anbieter nicht lohne, da bleibt nur noch die Frage, ob die anderen Anbieter das überhaupt wollen? Am meisten dürfte bei bei diesem innovativen Plan wohl der in Deutschland praktisch HSDPA-lose E-Plus Konzern profitieren. Ob sich T-Mobile, O2 und Vodafone hier einen Konkurrenten im Kampf um die HSDPA-Kundschaft ins Boot holen wollen halte ich für fragwürdig.
[via golem]

Die Meinung des Herrn Dirks…. und dieser Mann ist E-Plus Chef?!
Alles klar, jetzt weiß ich auch, warum ich in 40% des Landes mit E-Plus noch vor 1 Jahr kein Netz hatte…
Ja mal abwarten wie lange noch :-). Inzwischen scheint man sich das aber auch anders überlegt zu haben: E-Plus startet mit HSDPA…